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Seit PISA scheint sich die Welt im Bereich der Leseerziehung und der Leseförderung geändert zu haben. Durch die PISA Ergebnisse ausgelöst, hat es in den letzten Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen und Studien gegeben. Bildungspolitiker, Pädagogen und Lehrer/innen haben Konzepte erarbeitet, um die „Missstände“ im Bereich der Leseerziehung und der Leseförderung zu verbessern. Leseerziehung und der Leseförderung verbessern Bei allen Konzepten stand und steht selbstverständlich auch heute noch das Vermitteln von Lesespaß und Lesefreude im Mittelpunkt. Die besten konzeptionellen Ausarbeitungen laufen alle ins Leere, wenn die grundsätzliche Lesemotivation eines Kindes außer Acht bleibt. Die Lesefreude eines heranwachsenden Menschen ist letztendlich der „Motor“ im Leselernprozess und im Leseerziehungsprozess. Kindern Geschichten vorlesen Kindern Bücher vorlesen Und genau an dieser Stelle wird die besondere Bedeutung des Elternhauses deutlich. Den Kindern muss/ sollte die Lust am Lesen möglichst früh vermittelt werden. Gemeint ist in diesem Zusammenhang zunächst das Vorlesen von Texten, von Geschichten und von Büchern. Mit dem Vorlesen werden Kinder bereits sehr früh auf das Lesen „eingestimmt“. Kinder lieben es, ihren Eltern oder Geschwistern beim Vorlesen zuzuhören. Mit Spannung lauschen sie der Stimme des Vorlesers und setzen das kleine „Kino im Kopf“ in Gang.
Mit dem Vorlesen von Büchern wird nahezu automatisch ein Stück Freude am Lesen am die Kinder weitergegeben. Kleinkinder, denen viel vorgelesen wird, greifen sehr schnell selbst zum Buch und blättern darin. In diesem Zusammenhang spielt natürlich die Vorbildfunktion der Eltern die entscheidende Rolle. Über das „Vorleben“ bekommen die Kinder den Impuls, selbst aktiv zu werden. Der Nachahmungseffekt führt gerade bei Kindern von Eltern, die selbst sehr viel lesen, zu schnellen und signifikanten Erfolgen im Leselernprozess der kleinen Lesewürmer.
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