Literatur Der Haushund Canis lupus familiaris

 
Literatur Der Haushund Canis lupus familiaris

Begriffsdefinition - Der Haushund: Der Haushund (Canis lupus familiaris) ist ein Haus-, Heim- und Nutztier aus der Familie der Hundeartigen (Canidae). Gelegentlich wird auch von „Echten“ Hunden (Caninae) gesprochen.

Fachliteratur Evolutionsforscher zum Ur-Hund
Eine weitere interessante Theorie lässt viele Evolutionsforscher aufhorchen. So vertritt Gregory Acland aus den USA die Theorie, dass nicht der Mensch auf den Hund kam, sondern dass der Hund sich dem Menschen anschloss. Der frühe Hund oder auch Ur-Hund genannt „domestizierte“ sich selbst. Eine spezifische ökologische Nische in der Nähe und in der Umgebung des Menschen zog den Hund an und führte schließlich dazu, dass er sich fest zu dem Menschen „gesellte“.

Literatur Der Haushund Canis lupus familiaris
 Evolutionsbiologen sprechen von einem Zusammenleben, dass die Hunde, als sog. „Sozialschmarotzer“, neben dem Menschen führten. Der Homo sapiens brachte den Hund zunächst mit von Afrika in den Nahen Osten und sehr viel später nach Europa. Der Körperbau und damit auch das Erscheinungsbild glich lange dem des Wolfes. Dieses ist sicherlich auch eine Erklärung dafür, dass sich aus der Vorgeschichte keine „hundetypischen“ Knochenfunde auffinden lassen. Erst Jahrtausende später, in der Zeit, als der Mensch sesshaft wurde, fand über die Züchtung unterschiedlicher Hundearten und Hundeunterarten eine gravierende Änderung von Erscheinungsbild  - bezogen auf Aussehen und Größe – statt. Die gezielte Züchtung setzte evolutionsrelevante Prinzipien weitgehend außer Kraft. Nicht die Natur gab die Notwendigkeit von körperbaulichen Veränderungen vor, sondern der Mensch bestimmte diesen Prozess.

 

Züchtung Nutzwert der Tiere und Haustiere

Im Mittelpunkt der Züchtung stand früher, und steht sicherlich auch heute noch, der Nutzwert der Haustiere. Eigenschaften, die dem Menschen gefielen und die ihm nützlich waren, wurden zielgerichtet weiter gezüchtet und Merkmale, die eher störend waren,  und der Effektivität im Wege standen, wurden „weggezüchtet“.
Bezieht man all diese Gesichtspunkte mit ein, so wird deutlich wie es zur heute gültigen Begriffsdefinition des Haushundes kam: Der Canis lupus familiaris (Haushund) ist ein Haustier, ein Heimtier und ein Nutztier. Der Haushund zählt zur Familie der Hundeartigen, oder auch Candiae genannt. In der Literatur wird gelegentlich auch von den sog. „Echten Hunden“ gesprochen. Die sog. „Echten Hunde“ werden mit dem Begriff „Canninae“ übersetzt.