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Fachliteratur zu Heimtiere oder Haustiere Wenn wir den Begriff „Heimtier“ in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen, so meinen wir in erster Linie eine Tierhaltung, die mehr als Hobby angesehen werden kann. Es sind in erster Linie Tiere, die einen engen Kontakt zum Menschen haben. Bei dieser Art der menschlichen „Bindung“ spielt die Züchtung nicht unbedingt die zentrale Rolle. Es ist – wie wir alle wissen – durchaus möglich, auch Tiere in ihrer Wildform als so genannte „Heimtiere“ zu halten, also Tiere, die nicht domestiziert sind. Bücher für den Biologieunterricht - Hunde sind Lieblingstiere Die beiden Begriff und der Prozess der Domestizierung lässt sich an vielen Tieren exemplarisch erklären und nachvollziehen. Ein sehr eindrucksvolles Beispiel ist für uns Menschen die Domestizierung des Hundes. Durch den relativ engen und intensiven Kontakt und durch den intensiven und häufigen Umgang mit diesem Haustier ist es den Menschen in idealer Art und Weise möglich, viele Teilbereiche der Züchtung eindrucksvoll nachvollziehen zu können. Evolutionsbiologen Fachberichte über Domestizierung Gleichzeitig hat der Hund bzw. die Domestizierung des Hundes zum Haustier die längste Geschichte. So gibt es mittlerweile Erkenntnisse, dass die Domostizierung bereits vor ca. 135000 Jahren begann. Eine andere Theorie, die noch vor einigen Jahren existierte, ging davon aus, dass die Domestizierung des Hundes vor ca. 13000 – 14000 Jahren begann. Genetische Untersuchungen und erbspezifische Analysen haben gezeigt, dass sich der Haushund vor ca. 140000 Jahren getrennt hat. Diese Erbgutanalysen wurden von schwedischen und amerikanischen Evolutionsbiologen durchgeführt. Man kann somit heute sagen, dass der Hund, der beste Freund des Menschen, ca. neunmal bzw. zehnmal älter ist als bisher angenommen.
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